Wir sind unterwegs im Mercedes-Benz E 300 CDI BlueEfficiency T-Modell mit einem 7 G-Tronic-Automatikgetriebe. Gebaut wird dieses Modell seit 2009. Der Sechszylinder-Motor mit einem Hubraum von 2987 ccm leistet 170 kW (231 PS) und verleiht dem Kombi mit einem Leergewicht von annähernd zwei Tonnen (1.925 Kilogramm) einen dynamischen, nicht enden wollenden Schub bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit von 240 Stundenkilometern. Mit Winterbereifung riegelt der Motor automatisch bei Tempo 210 ab. Die E-Klasse ist als viertürige Limousine oder als Kombi erhältlich. Das E steht für Executive und bezeichnet die Fahrzeuge der oberen Mittelklasse von Mercedes.
Mercedes-Benz fasst unter der Überschrift “BlueEfficiency” alle Maßnahmen zusammen, “die nachhaltig die Mobilität auf die Anforderungen der Umwelt ausrichtet. Dabei gilt nicht nur das Endprodukt, sondern jeder einzelne Produktionsschritt, mit dem Ziel, alle Dienstleistungen im Rahmen der bestmöglichen Kundenbetreuung so zu erbringen, dass die Umwelt entlastet wird und Ressourcen geschont werden”.
Damit sind neben umweltschonenden Produktionsprozessen auch alle Maßnahmen gemeint, die zu einer Verbrauchsreduktion des Kraftstoffs führen. So sollen zum Beispiel ab Sommer 2011 viele der bisherigen Motoren mit einer Eco-Start-Stopp genannten Startautomatik ausgestattet werden, was den Durchschnittsverbrauch um einen Liter auf 100 Kilometer senken soll. Darüber hinaus sind aber auch Optimierungen beim Luftwiderstand, Reduktionen beim Fahrzeuggewicht und Neu- und Weiterentwicklungen spar-samerer Motoren gemeint.
Mit diesem Mercedes-Kombi ist man extrem sportlich unterwegs: Beschleunigung von null auf 100 Kilometer in 7,2 Sekunden – Kraft- und Beschleunigungsreserven sind in jeder Situation garantiert. Das sportlich abgestimmte Fahrwerk passt sich perfekt den jeweiligen Straßenverhältnissen an, der Mercedes liegt sehr sicher auf der Straße. Die Spurtreue ist selbst bei hoher Geschwindigkeit beeindruckend, der Wagen gleitet selbst bei 180 Kilometern pro Stunde wie auf Schienen geführt über die Autobahn, und auch bei kurvenreichen Landstraßen hat man stets ein sicheres Fahrgefühl.
Laut Werksangaben liegt der Durchschnittsverbrauch beim Mercedes E 300 CDI BlueEfficiency T-Modell je nach Fahrweise (Stadt, Landstraße, Autobahn) zwischen 5,9 und 9,4 Litern. Bei moderater Fahrweise und ohne Gepäck gelang uns ein Verbrauch von 7,1 Litern auf 100 Kilometer. Mit vollbeladenem Kofferraum und zwei Passagieren an Bord benötigte der 80 Liter fassende Tank nach genau 700 Kilometern bei durchschnittlich zügiger Fahrweise exakt 60,2 Liter Diesel (120 Kilometer Landstraße, 40 Kilometer innerorts, 540 Autobahnkilometer), was einem Durchschnittsverbrauch von 8,6 Litern auf 100 Kilometer entspricht.
Selbst bei Höchstgeschwindigkeiten und sportlicher Fahrweise kam der Mercedes in beladenem Zustand und etwa 2,3 Tonnen Gesamtgewicht nicht über einen Verbrauch von 9,8 Litern Diesel auf 100 Kilometer hinaus (748 Kilometer gesamt, darunter 110 Kilometer Landstraße, 50 Kilometer innerhalb von Ortschaften und 588 Kilometer Autobahn). Für einen Kombi dieser Gewichtsklasse ein durchaus akzeptabler Wert.
Der Sitzkomfort ist, auch dank der variablen Sitzeinstellungen, sehr gut und dürfte wohl nur in der S-Klasse zu toppen sein. Das Platzangebot in diesem T-Modell ist für alle Passagiere mehr als ausreichend, viel Bein- und Kopffreiheit und ein Kofferraum, der neben jeder Menge Gepäck auch gängige Rollstuhlverladesysteme problemlos aufnehmen kann. Das Fahrzeug hat eine Länge von knapp 4,90 Metern, Breite über Außenspiegel etwa 2,07 Meter, Höhe etwa 1,51 Meter.
Die Rundinstrumente sind hervorragend ablesbar. Der Fahrer genießt dank individuell positionierbarem Lenkrad stets einen unverbauten Blick auf Tacho, Drehzahlmesser und Uhr – ein erfreulich stilvoller Anblick. Per Schalter lassen sich mit dem Multifunktionslenkrad alle Fahrinformationen aus dem Bordcomputer auf ein gut lesbares Display zwischen den Armaturen abrufen, aber auch Radio, CD und iPhone lassen sich über das Lenkrad ansteuern und bedienen; für behinderte und nicht behinderte Autofahrer gleichermaßen sinnvoll – es trägt zur Sicherheit beim Fahren bei, weil der Blick nicht suchend zu den Bedientasten abschweifen muss. Der Wahlhebel für das Getriebe befindet sich übrigens am Lenkrad (rechts), nicht mehr auf der Mittelkonsole.
Bereits die Serienausstattung hat zahlreiche Annehmlichkeiten zu bieten. Zusätzlich ist unser Test-Mercedes mit dem aufpreispflichtigen Sonderausstattungspaket “Avantgarde” ausgestattet.
Die serienmäßige aktive und passive Sicherheitsausstattung unseres Mercedes-Benz E 300 BlueEfficiency CDI T-Modell ist wirklich vorbildlich: Airbag, Seitenairbag für Fahrer und Beifahrer, Knieairbag für Fahrer, Fensterairbag für Fahrer, Beifahrer und Fondraumpassagiere, Kindersitzverankerungen im Fond, Kindersicherung mechanisch für Türen und elektrisch für Fenster, elektrisch höhenverstellbare Kopfstützen sind ebenso Standard wie die aktive Motorhaube, die bei einer Kollision mit einem Fußgänger automatisch nachgibt und so die Verletzungsgefahr erheblich reduziert.
Weiterhin sind serienmäßig das Anti-Blockier-System (ABS), die Antriebs-Schlupfregelung (ASR), das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) und elektrisch verstellbare und beheizte Außenspiegel mit zusätzlich integrierten Blinkleuchten vorhanden. Ebenfalls serienmäßig ist ein Aufmerksamkeitsassistent, der den Fahrer bei Übermüdungserscheinungen warnt. Die Außentemperaturanzeige warnt vor Glättegefahr, und ein Ladegutsicherungsnetz zwischen Kofferraum und hinterer Sitzreihe trägt ebenfalls zur Sicherheit der Passagiere bei. Auf dem Kombiinstrument wird dem Fahrer überdies angezeigt, ob sich die Fahrgäste auf der hinteren Reihe auch alle brav angeschnallt haben.
Ein weiteres Gefühl der Sicherheit bietet der Mercedes-Benz E300 CDI dank individuell einstellbarer Sitz- und Lenkradposition, die es jedem Fahrer unterschiedlicher Größe erlaubt, eine ergonomisch optimale Sitzhaltung einzunehmen, mit freiem Blick auf die Instrumentenanzeige und einem für die Fahrzeuggröße bemerkenswert gutem Rundumblick, hat man sich erst einmal an die Dimensionen dieses Kombis der gehobenen Mittelklasse gewöhnt.
Nur der Rückfahrwarnassistent könnte etwas sensibler reagieren: er spricht leider nicht bei jedem Hindernis an. Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung zählt außerdem eine Reifendruckverlust-Warnung. Wohl kaum ein anderes Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse eines anderen Herstellers kann mit einem so umfangreichen serienmäßigen Sicherheitspaket aufwarten.
Aber auch in anderen Bereichen geizt der Mercedes nicht mit standardmäßig eingebauten Extras – die Liste der zusätzlichen Annehmlichkeiten umfasst immerhin zweieinhalb Seiten, weshalb wir uns hier auf einige Positionen beschränken: dritte Bremsleuchte in LED-Technik, Nebelscheinwerfer, elektrische Fensterheber vorne und hinten, Armlehne im Fond, Durchlademöglichkeit von Gepäck (teilbare, klappbare Sitze hinten), höhenverstellbare Kopfstützen, Multifunktionslenkrad, Tempomat, Vordersitze mit elektrischer Höhen- und Lehnenverstellung (auch Kopfstützen), Telefonfreisprecheinrichtung über Bluetooth.
Sehr praktisch fanden wir auch die Steckdosen im Fond und im Kofferraum (12 Volt), um zum Beispiel eine Kühlbox oder andere Geräte während der Fahrt mit Strom versorgen zu können.
Für Rollstuhlfahrer sehr hilfreich und ebenfalls bereits serienmäßig vorhanden ist die automatische Schließanlage für die Heckklappe – so wird das Ein- und Ausladen von Gepäck und Einkäufen extrem leicht gemacht. Ein Griff an den Verschluss der Heckklappe, schon öffnet sie sich elektrisch. Ein Berühren des Tastenfeldes an der geöffneten Kofferraumklappe genügt (für Rollis gut erreichbar), und sie schließt vollautomatisch.
Außerdem kann die Heckklappe per Schalterdruck an der Fahrertüre automatisch geöffnet und geschlossen werden. Und es gibt noch ein interessantes Detail, das uns bei diesem Mercedes sehr gut gefallen hat: Ein Druck auf einen bei geöffneter Kofferraumklappe sichtbaren Schalter gleich links oder rechts vorne im Laderaum genügt, und die teilbare Rückbank klappt automatisch nach vorne, so dass vom Rolli aus lange bzw. sperrige Gegenstände vom Kofferraum durchgeschoben werden können. Der Abstand vom Boden bis zur Kofferraumfläche beträgt 50 cm, der Abstand vom Boden bis zum Tastschalter der Heckklappe beträgt 168 cm.
Unser Mercedes Benz E 300 CDI kostet in der Grundausstattung mit der oben genannten Serienausstattung 44.475,- Euro netto. Für die Lackierung (Palladium-silber metallic) kommen 870,- Euro netto hinzu, die Polsterung in schwarzem Leder wird mit 1.710,- Euro zusätzlich berechnet. So erreicht der Mercedes mit dieser Grundausstattung einen Nettopreis in Höhe von 47.055,- Euro. Hinzu kommen 19Prozent Mehrwertsteuer; es resultiert ein Bruttoendpreis in Höhe von 55.995,45 Euro. Das Fahrzeug ist dann weitge-hend komplett ausgestattet, sogar inklusive Klimaanlage und Radio/CD. Die Kosten für weitere Ausstattungspakete und für die behindertenspezifischen Ausstattungen kommen noch hinzu.
Für ein Fahrzeug dieser Klasse und mit einer derart überzeugenden Motorleistung (Sechszylinder-Dieselmotor mit 231 PS), einem äußerst komfortablen Sieben-Gang-Automatikgetriebe und einer so umfangreichen serienmäßigen Ausstattung ein durchaus angemessener Preis.
Aber natürlich gibt es noch einige aufpreispflichtige Extras, die unser Mercedes E 300 CDI zu bieten hat. Da wäre zunächst das Sonderausstattungspaket “Avantgarde” zum Bruttopreis von 3.510,60 Euro. Es beinhaltet unter anderem Abbiegelicht und Kurvenlichtfunktion (schaltet sich bei Kurvenfahrten ein), ein “Intelligent Light System” mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, die für eine Topausleuchtung der Straßen bei Nachtfahrten sorgen, Leuchten im Fußraum, LED-Tagfahrlicht, Umfeldbeleuchtung in den Außenspiegeln, automatisch abblendbare Innenspiegel sowie eine Dachreling.
Die Scheinwerferleuchtweitenregulierung funktioniert vorbildlich, die Scheinwerfer erzeugen eine hervorragende Ausleuchtung bei nächtlichen Autobahn- und Landstraßenfahrten. Hinzu kommen einige optische Aufwertungen, z.B. im Innenraum Zierelemente in Holzausführung Esche schwarz, Chromeinlagen in den Stoßfängern und Rammschutzleisten sowie Bordkantenzierstäbe. Außerdem ein Direkt-Control-Fahrwerk, sportlich abgestimmt und tiefergelegt – es passt zu dem sportlich agilen Motor und stellt sich hervorragend auf unterschiedliche Fahrbahnbeschaffenheiten ein.
Die Avantgarde-Ausstattung steht diesem Modell sehr gut, ein eindeutiges “Ja” also, was die Kaufempfehlung für dieses Paket anbelangt.
Braucht man sie oder braucht man sie nicht, die weiteren aufpreispflichtigen Extras? Nun, da wäre zunächst das “512 Comand APS” (Kartennavigation) mit integriertem Sechsfach-DVD-Wechsler zum Aufpreis von 3.474,80 Euro brutto. Das Navigationssystem zeichnet sich durch eine sehr gute Bedienbarkeit und hervorragende Lesbarkeit im Display aus. Das Kartensystem lässt sich stufenlos vergrößern und verkleinern, was die Ziel- und Streckenorientierung erleichtert. Radio und CD lassen sich sehr gut bedienen, einmal über einen Wählknopf, der bequem per Hand von der Armlehne aus erreichbar ist sowie zusätzlich über das Multifunktionslenkrad.Für dieses Fahrzeug ist dies sicherlich ebenfalls eine sinnvolle Investition.
Der Mercedes ist zusätzlich mit einem “Media-Interface inklusive Consumer-Kabel-Kit, bestehend aus iPod, USB- und Aux-Kabel” ausgestattet – so jedenfalls steht es auf der Liste (die Anschlusskabel fehlten jedoch, die hatte sich vielleicht ein anderer Testfahrer mitgenommen). Die Schnittstelle ist innerhalb des Handschuhfachs links angebracht. Da gehört sie nun wirklich nicht hin – denn das handelsübliche Verbindungskabel ist so kurz, dass man den iPod vom Fahrersitz aus kaum bedienen kann und ihn im Handschuhfach liegenlassen muss. Ein serienmäßiger (nicht aufpreispflichtiger) Anschluss im Bereich der Mittelkonsole wäre zeitgemäß.
Zuverlässige Ersatzteilbeschaffung von Mercedes: Weil wir aber unbedingt ausprobieren wollten, wie sich der iPod über die Soundanlage bedienen lässt, fuhren wir zur nächstgelegenen Mercedesniederlassung in Achern, um das fehlende Kabel zu besorgen. Das Kabel war dort zwar nicht vorrätig, man versicherte uns jedoch, es innerhalb von drei Stunden zu besorgen. Und, alle Achtung, drei Stunden später war der Verbindungskabelsatz tatsächlich da. Dafür ein stattlicher Preis von exakt 60,- Euro brutto für drei Kabel, von denen wir ja eigentlich nur eines brauchten – es gibt sie aber nur als Komplettsatz für alle anschließbaren Zusatzgeräte.
Immerhin – die schon legendär schnelle und zuverlässige Ersatzteilbeschaffung von Mercedes funktionierte auch in diesem Fall. Und weil wir uns nicht auf Anhieb mit dem Bedienen des Radio-, CD- und iPod-Anschlusses zurechtfanden, bemühten wir die Mercedes-Mannschaft in Achern noch einmal, uns doch bitte zu helfen. Auch hier ein vorbildlich freundlicher, kompetenter, geduldiger und kostenloser Service. Einmal richtig erklärt, kommt man mit der Soundanlage prima zurecht und siehe da, der iPod funktionierte, und die Bedienung war sogar über das Multifunktionslenkrad vollständig möglich, Unterverzeichnisse, Musiktitel usw. erschienen gut lesbar auf dem Display. Der iPod konnte also getrost im Handschuhfach liegen bleiben.
Neben der serienmäßigen Klimaanlage war unser Mercedes mit der Multi-Zonen-Komfort-Klimatisierungsautomatik “Thermotronic” mit Motorrestwärmenutzung ausgestattet. Fahrer und Beifahrer sowie die Fahrgäste im Fond können so individuell ihre gewünschte Raumtemperatur einstellen (Aufpreis 856,80 Euro brutto). Das Memory-Paket für 1.487,50 Euro brutto Aufpreis speichert zum Beispiel die gewählte Sitzeinstellung von drei Fahrern bzw. Beifahrern. Das Parktronic-System inklusive Parkführung (Einparkassistent) kostet 868,70 Euro.
Um teure Schäden bei Rangierfehlern zu vermeiden, macht das Parktronic Sinn, man sollte sich aber nicht uneingeschränkt auf es verlassen. Einen niedrigen Metallgitterzaun hinter dem Fahrzeug kann es schon mal “übersehen”. Das Spiegelpaket als Extra für 464,10 Euro bietet elektrisch heranklappbare Außenspiegel. Zusätzlich ist der Außenspiegel auf der Fahrerseite automatisch abblendbar – ebenfalls eine äußerst angenehme Sache. Zu erwähnen sind noch der Geschwindigkeitslimit-Assistent (plus 351,05 Euro), die Doppelcupholder und Flaschenhalter vorne (77,35 Euro Aufpreis) und die beheizbare Scheibenwaschanlage (plus 202,30 Euro). Die Sitzheizung im Fond schlägt mit 404,60 Euro zu Buche, die Sitzklimatisierung vorne (Sitzheizung und Sitzbelüftung – sehr angenehm für Autofahrer, die am Rücken leicht schwitzen!) ist für einen Aufpreis von 1.261,40 Euro erhältlich.
Mit all diesen Extras ausgestattet ist das Fahrzeug zu einem Gesamtpreis von 70.465,85 Euro brutto zu haben. Hinzu kommen die Preise für die behindertenspezifischen Zusatzausstattungen abzüglich der Rabatt in Höhe von 15 Prozent für behinderte Menschen, aber dazu später mehr.
Fahrhilfen für behinderte Menschen von Mercedes ab Werk:
Mercedes bietet bereits ab Werk ein sehr umfangreiches Programm an Fahr- und Bedienhilfen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen an, so auch für den Mercedes E 300 CDI, die bei einem Fahrzeugneukauf über den Mercedes-Händler vor Ort anhand der Fahrhilfen-Liste von Mercedes bestellt werden können. Das Fahrzeug wird dann ab Werk mit den eingebauten Fahrhilfen ausgeliefert. Der Kunde muss sich also nicht erst nach Auslieferung eines Neufahrzeugs um die weiteren Umbauten sowie die TÜV-/Dekra-Abnahme kümmern.
Zu den Fahrhilfen, die über Mercedes bestellt und eingebaut werden können, zählen unter anderem:
- Lenkraddrehknauf von der Firma Veigel. Mit ihm lässt sich das Lenkrad bequem mit einer Hand drehen. Preis 428,40 Euro.
- Handhebel links für Fußfeststellbremse, Preis 297,50 Euro.
- Handbediengerät für Bremse/Gas “Classic” von der Firma Veigel, in unserem Fahrzeug eingebaut, Preis 1.666,- Euro, mit Lederüberzug 2.439,50 Euro.
- Handbediengerät Bremse/Gas “Compact” von der Firma Veigel, Preis 1.666,- Euro, mit Lederüberzug 2.320,50 Euro.
- Handbediengerät Bremse/Gas “Multima II” von der Firma
- Petri + Lehr, Preis 1.868,30 Euro, mit Lederüberzug 2.522,80 Euro.
- Pedalabdeckung, Preis 392,70 Euro.
- Pedalverlegung Gas nach links, elektrisch, Preis 1.368,50 Euro.
- Pedalverlegung Gas nach links, mechanisch, Preis 1.309,- Euro.
- Pedalerhöhung zweifach, Preis 428,40 Euro.
- Drehsitz “Swing-Up”, in unserem Fahrzeug auf der Beifahrerseite eingebaut, Preis 7.021,- Euro.
- Plattform-Schwenksitz “Turnout”, Preis 5.890,50 Euro.
- Einstiegsschutz, in unserem Fahrzeug auf der Fahrerseite eingebaut, Preis 113,05 Euro.
- Sitzverlagerung nach hinten, 50 mm, Fahrer oder Beifahrersitz, Preis 642,60 Euro.
- Sitzerhöhung (Fahrer oder Beifahrerseite), Preis 392,70 Euro.
- Fahrersitz, Fahrerkissenverlängerung um 20 bis 50 mm, Preis 1.071,- Euro.
Hinzu kommen mehrere Möglichkeiten, Fahrer- und Beifahrersitz individuell mit Polstern auszustatten und den Bedürfnissen des behinderten Autofahrers anzupassen.
Unser Testfahrzeug ist mit einem Drehsitz “Swing-Up” auf der Beifahrerseite ausgestattet, der ab Werk von Mercedes eingebaut wird, Preis 7021,- Euro. Der Sitz ist vor allem für Menschen mit einer schweren Gehbehinderung geeignet und erleichtert das Ein- und Aussteigen. Per Handfernbedienung schwenkt er vollautomatisch über die Türschwelle der Beifahrerseite. Die Sitzfläche lässt sich zusätzlich in eine Kippstellung bringen, so dass der Passagier ohne Anstrengung aufstehen bzw. sich setzen kann.
Alternativ dazu gibt es eine ganze Familie von Spezialsitzen von der Firma Paravan für Fahrer und Beifahrer (nicht oder noch nicht ab Werk bei Mercedes zu bestellen sondern direkt bei Paravan), darunter auch Schwenksitze, mit denen sich Menschen, deren Motorik eingeschränkt ist, ebenfalls auf dem Autositz manuell oder elektrisch in das Auto hinein- und auch wieder herausfahren lassen können.
Für ein Höchstmaß an Bequemlichkeit sorgen der große Schwenkbereich von etwa 120 Grad, ein optimierter Bewegungsablauf sowie die integrierte Fußstütze.
Die neue Generation der behindertengerechten Spezialsitze von Paravan bietet optional viele weitere Funktionen wie Lendenwirbelstütze, Heizung, Arm- und Kopfstützen etc. und lässt sich ganz nach den Wünschen des Betroffenen gestalten.
Besonders beliebt ist die Aufstehhilfe, bei der die Sitzfläche nach oben fährt und so Halt und Unterstützung bietet. Neben einer großen Bandbreite von Sitzbe-zügen und Farben können auch Original-Fahrzeugbezüge und teilweise sogar die Originalsitze verwendet werden. Die neue Sitzlösung kann in jedem gängigen Autol eingebaut werden, nicht nur vom Hersteller Paravan selbst, sondern von jeder qualifizierten Autowerkstatt.
Weitere Informationen bei:
Paravan GmbH
Paravan-Straße 5-10
72539 Pfronstetten-Aichelau
Tel.: (07388) 99 95 66
Fax (07388) 99 95 79
E-Mail: vertrieb@paravan.de
Internet: www.paravan.de
Unser Testfahrzeug war außerdem mit einem Lenkraddrehknauf sowie dem Handbediengerät Typ “Classic” (Dreh-Drück-Ausführung) der Firma Veigel ausgestattet. Beide sind ergonomisch sinnvoll angebracht und verrichten ihre Dienste perfekt. Das Handbediengerät der Firma Veigel ist manuell gut zu bedienen. Dreht man den Handgriff nach rechts, überträgt sich die Bewegung über das Gestänge auf das Gaspedal im Fußraum, das Fahrzeug beschleunigt synchron mit der Drehbewegung des Griffes. Schiebt man den Griff nach vorn, wird diese Bewegung auf die Bremse übertragen. Alternativ hierzu wird die Handbedienung “Compact” angeboten, die sich von der Classic-Version dadurch unterscheidet, dass das Fahrzeug nicht durch eine Drehbewegung, sondern durch Ziehen des Handgriffs beschleunigt wird. Abgebremst wird der Mercedes durch Druck des Handgriffs nach vorne.
Die Handbedienungen “Compact” und “Classic” sowie der Lenkraddrehknauf werden von der Firma Veigel in Künzelsau und von zahlreichen Werkstätten bundesweit eingebaut. Bei unserem Test-Mercedes waren diese Hilfsmittel bereits ab Werk von Mercedes eingebaut worden.
Die Handbedienung “Classic” gibt es in fünf Größen, die Ausführung “Compact” in vier Größen. Beide lassen sich in nahezu jedes Fahrzeug einbauen. Bei der Firma Veigel sind viele typenspezifische Einbausätze für alle gängigen Automarken und Fahrzeugmodelle vorhanden; für alle übrigen gibt es einen Universalbausatz. Die Handbedienung und der Drehknopf müssen über Einzelgutachten beim TÜV eingetragen werden. Bei Bestellung ab Werk übernimmt Mercedes diese Eintragungsformalitäten.
Nicht behinderte Autofahrer dürfen die Handbedienung als Fahrhilfe nicht nutzen, geben also mit dem rechten Fuß Gas.
Die Kosten für die Veigel-Handbedienung bei Mercedes ab Werk betragen: Lenkraddrehknauf 428,40 Euro. Handbediengerät für Bremse/Gas “Classic” 1.666,- Euro, mit Leder-überzug 2.439,50 Euro. Handbediengerät Bremse/ Gas “Compact” 1.666,- Euro, mit Lederüberzug 2.320,50 Euro. Diese Geräte können auch von der Firma Veigel oder anderen Fachfirmen nachträglich eingebaut werden.
Kontakt und weitere Informationen bei:
Veigel GmbH & Co. KG
Lindenstr. 9-11
74653 Künzelsau
Tel.: (07940) 9130-0
E-Mail: info-veigel@automotive.de
Internet: www.veigel-automotive.de
Alternativ zum Handbediengerät der Firma Veigel bietet Mercedes ab Werk das Handbediengerät “Multima II” der Firma Petri + Lehr an. Die Neuentwicklung, das “Multima III”, ist im Katalog von Mercedes noch nicht aufgeführt. Die Handbedienung Multima II” entspricht dem Prinzip Zug-Druck-System “Compact” von Veigel, jedoch mit einer ausgefeilten, geteilten Gashebelfunktion. Der Hebel ist nur im oberen Teil nach hinten beweglich, dadurch kann das Gerät besser und platzsparender für die Sitzverstellung am Mitteltunnel positioniert werden; beim Mercedes E 300 CDI ist dies aber ein nicht so wesentlicher Aspekt.
Das “Multima 3″ ist ein rein mechanisches Dreh-Drück-Handbediengerät, jedoch ohne Tastenfeld und Fernbedienungsfunktionen. Das “Multima 3 MFD1″ mit seinem im Daumenbereich befindliche Tastenfeld kann bis zu zwölf elektrische Funktionen des Fahrzeugs ansteuern. Mit dem “Multima 3 MFD2 Classic” lassen sich bis zu 20 elektrische Funktionen des Fahrzeugs ansteuern. Bei den Versionen mit Multifunktionsdrehknopf (MFD) ist die einfache Bedienung aller Blinker-, Scheibenwischer- und Lichtfunktionen sowie der Hupe und weiterer elektrischer Funktionen (je nach Fahrzeugtyp) sichergestellt, ohne das Lenkrad loslassen zu müssen.
Wie oben erwähnt, werden die Handbediengeräte der Serie “Multima III” von Petri + Lehr nicht von Mercedes ab Werk angeboten, können aber von Petri + Lehr in Dietzenbach oder in jeder Fachwerkstatt mithilfe einer fahrzeugspezifischen Einbauanleitung problemlos installiert werden (abhängig vom Fahrzeugtyp).
Beide Systeme, das “Multima 2″ und das “Multima 3″, haben den Vorteil, dass sie sich in etwa zwei Minuten ohne Werkzeug aus- und wieder einbauen lassen, sofern sie mit der Option “Herausnehmfunktion” geordert wurden. Das “Multima II” kostet bei Mercedes ab Werk 1.868,30 Euro, mit Lederüberzug 2.522,80 Euro. Die Kosten für das “Multima 3″ (nicht über Mercedes bestellbar) betragen bei der Firma Petri + Lehr etwa 924,37 Euro, für das MFD (für die Sekundärfunktionen wie Blinker, Licht usw., die über die Elektronikkomponenten anzusteuern sind) etwa 1.242,02 Euro, für das Montage-Kombipaket 1.140,34 Euro und für die in manchen Fällen empfehlenswertere herausnehmbare Variante zusätzlich 100,- Euro.
Weitere Informationen bei:
Petri + Lehr GmbH & Co. KG
Hans-Böckler-Straße 1
63128 Dietzenbach
Tel.: (06074) 72876-10
E-Mail: info@petri-lehr.de
Internet: www.petri-lehr.de
Rabatte für behinderte Autofahrer: Bei Mercedes-Händlern gibt es unter Vorlage eines Behindertenausweises einen Rabatt in Höhe von zehn Prozent auf den Neufahrzeuglistenpreis, wenn das Fahrzeug mit einem Automatikgetriebe bestellt wird. Muss der Betroffene mindestens 500,- Euro netto für behindertengerechte Umbauten aufwenden, wird ein Nachlass 15 Prozent auf den Neufahrzeuglistenpreis gewährt. Dieser Rabatt ist in der Regel nicht mit anderen Rabatten oder Sonderaktionen von Mercedes bzw. Mercedeshändlern kombinierbar.
Voraussetzung: Vorlage des Behindertenausweises mit Behinderung über 50 Prozent und Merkzeichen G, aG, H oder B. Berechtigt sind auch Contergangeschädigte und Kunden mit Armbehinderung ohne Merkzeichen. Dann muss aus dem Führerschein hervorgehen, dass Fahrhilfen benötigt werden. Der Einbau muss auf Verlangen des Herstellers nachgewiesen werden. Mindesthaltedauer: Zwölf Monate, Zulassung auf Behinderten selbst, bis zwei Fahrzeuge pro Jahr können bezogen werden. (Quelle: ADAC, www.adac.de/infotestrat/ fahrzeugkauf-und-verkauf/kfz-verguenstigungen).
Preis für den behindertengerechten Mercedes E 300 CDI T-Modell: Wie umseitig erwähnt, kostet unser Mercedes E 300 CDI T-Modell mit den eingebauten Extras bisher 70.465,85 Euro brutto. Rechnen wir nun die “notwendigsten” behindertenspezifischen Hilfsmittel hinzu: Handbediengerät “Classic” von Veigel 1.666,- Euro, Handbedienung Fußfeststellbremse 297,50 Euro, Lenkraddrehknauf von Veigel 428,- Euro, Einstiegsschutz 113,05 Euro und Sitzschienenverlängerung 642,- Euro ergibt dies zusammen einen Mehrpreis von 3.147,15 Euro brutto. Den Drehsitz “Swing-Up” zum Preis von 7.021,- Euro haben wir hier noch gar nicht berücksichtigt.
Dann beträgt der Gesamtpreis des Mercedes E 300 CDI T-Modell insgesamt 73.613,00 Euro. Unter Berücksichtigung eines Rabattes für behinderte Menschen in Höhe von 15 Prozent ist das Fahrzeug dann für 62.571,05 Euro zu haben.
Verladesysteme für den Rollstuhl: Wer als Rollstuhlfahrer noch ziemlich fit ist oder aus anderen Beweggründen auf den Einbau eines Rollstuhlverladesystems verzichten möchte, wird seinen Rollstuhl vermutlich nach dem Umsetzen vom Rolli auf den Fahrersitz per Hand in das Fahrzeug einladen. Weil dabei gerne die Türschwelle auf der Fahrerseite verkratzt, bietet Mercedes einen Einstiegsschutz, in unserem Fahrzeug eingebaut, zum Preis von 113,05 Euro an. Eine sehr sinnvolle Investition, wenn einen der Einstiegsschutz aus optischen Beweggründen nicht stört. Alternativ hierzu gibt es transparente Schutzfolien, die im Fachhandel oder in Fachwerkstätten erhältlich sind.
Wer das bequeme Verladen seines Rollstuhls bevorzugt, dem bieten sich mehrere Möglichkeiten. Die nachfolgend vorgestellten Rollstuhl-Ladehilfen werden ausschließlich von den jeweiligen Spezialfirmen und deren Partnerbetrieben eingebaut und können nicht über Mercedes ab Werk bestellt werden.
Mit der Edag-Rollstuhl-Ladehilfe (Anpassung und Spezialeinbau von Carpoint Mobilzentrum aus Fulda) lässt sich der Rollstuhl vollautomatisch, sicher und platzsparend im Fahrzeug verstauen. Die Optik des Fahrzeuges wird beim Einbau nicht beeinträchtigt. Der Ladevorgang dauert knapp zwölf Sekunden. Die Edag-Rollstuhl-Ladehilfe ist seit 1989 als anerkanntes Hilfsmittel auf dem Markt und wird für alle gängigen Autotypen angeboten. Auch Sonderanfertigungen sind bei Bedarf bzw. auf Anfrage (wie in diesem Fall) möglich.
Das Einladen funktioniert wie folgt: Der Rollstuhlfahrer setzt sich vom Rollstuhl in den Fahrersitz, aktiviert dann per Wippschalter am Armatu-renbrett die hintere, zu einer Parallelschwenktür umgebaute Tür, die sich elektrisch öffnet und nach hinten schwenkt. Die Halterung für den Rollstuhl fährt dann automatisch in Griffweite neben die Fahrertür. Der Fahrer arretiert nun den zusammenge-falteten Rollstuhl mit den Schiebegriffen an der Griffaufnahme. Dabei ist nur ein geringer Kraftaufwand erforderlich, auch Personen mit eingeschränkter Hand- und Fingerfunktion können den Rollstuhl in Sekundenschnelle befestigen. Mit einem weiteren Tastendruck fährt der Rollstuhl nun in seine Endposition hinter den Fahrersitz, die Tür schließt sich selbstständig. Der Verladevorgang kann jederzeit durch Loslassen des Schalters unterbrochen werden. Das Ausladen des Rollstuhls erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Die Firma Carpoint Mobilzentrum aus Fulda hat sich auf Sonderanfertigungen von Edag-Rollstuhl-Ladehilfen spezialisiert, die es in der Regel nur für ausgewählte Fahrzeugmodelle serienmäßig gibt. So ist es auch bei der neuen Mercedes E-Klasse T-Modell möglich, das Edag-System anzupassen. Nach der Umrüstung verbleiben insgesamt vier Sitzplätze sowie ein sehr geräumiger Kofferraum. Eine solche Sonderanfertigung nimmt etwa vier bis sechs Wochen Bauzeit in Anspruch. Die Kosten liegen bei ca. 13.200,- Euro inkl. MwSt. zzgl. TÜV-Gebühren und eventueller Transportkosten.
Kontakt und weitere Informationen bei:
Carpoint Mobilzentrum GbR
Schulstraße 37
36093 Künzell (Fulda)
Tel.: (0661) 96 21 09 05
Internet: www.carpoint-mobilzentrum.de
Die Firma Rausch Technik bietet ebenfalls Lösungen an, den Rollstuhl zu verstauen. Mit dem “Ladeboy” lässt sich der Rollstuhl im Kofferraum verstauen. Ein System, das nur für die Begleitperson oder für den Rollstuhlfahrer mit eingeschränkter Gehfunktion geeignet ist, oder für solche Personen, denen die Kraft fehlt, den Rollstuhl in den Kofferraum zu heben. Der Rollstuhl wird vor den geöffneten Kofferraum gestellt. Mit der Handbedienung wird der “Ladeboy” per Knopfdruck ausgefahren und der Rollstuhl dagegengeschoben, bis der Befestigungsgriff einrastet. Dann wird der Ladeboy per Knopfdruck aktiviert und lädt den Rollstuhl automatisch in den Kofferraum ein. Das Ausladen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Preise: Der “Ladeboy Standard” für das Verladen eines Rollstuhls bis 20 Kilogramm im Kofferraum kostet für den Mercedes E 300 CDI T-Modell bei der Firma Rausch Technik etwa 3.700,- Euro inklusive Mehrwertsteuer, Einbau und TÜV-Abnahme. Der “Ladeboy Maximum” verstaut Rollstühle bis 50 Kilogramm und kostet ca. 4.300,- Euro.
Kontakt und weitere Informationen bei:
Rausch Technik GmbH
Hölzlestr. 27
72336 Balingen
Tel: (07433) 8 08-1
Fax: (07433) 8 08-2
E-Mail: info@rausch-technik.de
Internet: www.ladeboy.de
Rollstuhl-Ladehilfe “Robot 3000″: Wer seinen Rollstuhl vollautomatisch von der Fahrerseite aus in den Kofferraum verschwinden lassen möchte, was sich bei unserem Mercedes E 300 CDI T-Modell wegen des großen Kofferraums anbietet, für den könnte die zugegebenermaßen etwas teure Lösung mit dem “Robot 3000″ von der Herstellerfirma TMN Europa eine Option sein. Dieser Einbau wird von verschiedenen Pkw-Umrüstfirmen angeboten, unter anderem von der Firma Paravan, dem einzigen Umbauspezialisten, der den “Robot 3000” für Rollstühle über 20 Kilogramm (bis maximal 38 Kilogramm) anbietet. Paravan tauscht hierzu unter anderem die herkömmlichen Motoren gegen stärkere aus.
Der “Robot 3000” lädt den Rollstuhl auf Knopfdruck vollautomatisch vom Fahrersitz in den Kofferraum. Sobald der Rollstuhl verladen ist, schließt die Heckklappe automatisch wieder. Mit demselben Schalter wird auch die Rückführung des Rollstuhls an die Fahrertür aktiviert. Beim Einbau entsteht kein Platzverlust im Fahrgastraum, die hintere Sitzreihe bleibt vollständig erhalten. Dafür reduziert sich allerdings die Gepäckaufnahme im Kofferraum. Der “Robot 3000″ kostet inklusive Einbau, TÜV-Abnahme und Mehrwertsteuer je nach Fahrzeugmodell und Aufwand ab 12.000 Euro; der genaue Preis muss allerdings individuell bei Paravan angefragt werden.
Außerdem bietet Paravan auch andere Ladehilfen an, z.B. verschiedene Hebekräne, die selbst schwere E-Rollstühle in den Kofferraum heben können.
Fazit: Der Mercedes-Benz E 300 CDI BlueEfficiency T-Modell ist ein extrem hochwertiges, bequemes und sicheres Fahrzeug, das einem Rollstuhlfahrer und seiner Familie sehr viel Platz bietet. Der V-6-Motor mit seinen 231 PS und das 7-G-Tronic Automatikgetriebe begeistern ebenso wie das gesamte Interieur. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt, Mercedes hat bei diesem Fahrzeug alles richtig gemacht. Die zahlreichen Sonderausstattungen ohne Aufpreis sind erstaunlich, die vielen Sicherheitselemente, die Mercedes in diesem Fahrzeug verbaut hat, sind vorbildlich. Durch den Rabatt für behinderte Autofahrer reduziert sich der Fahrzeugpreis auf circa 62.571,05 Euro. Sicherlich kein Pappenstiel, jedoch sprechen auch der hohe Wiederverkaufswert und die Langlebigkeit für diesen Mercedes.
Über die Fahrhilfen, die von Mercedes ab Werk angeboten werden, kann man sich im Internet unter www.mercedes-benz.de/fahrhilfen informieren.












